Wie holt man das Optimum aus einem Unternehmen heraus?

Ein Workshop zum Lean-Management mit IAP

Wie holt man das Optimum aus einem Unternehmen heraus?

Verschwendung. Verschwendung ist allgegenwärtig in unserem Alltag. Ob es um verdorbene Lebensmittel geht, fast ungetragene Kleidung oder schlicht Zeit, die man hätte sinnvoller nutzen können. Verschwendung ist ein Feind von Effizienz. In unserem alltäglichen Leben mag Verschwendung viele stören, für ein wirtschaftlich agierendes Unternehmen ist effizientes Handeln aber essentiell wichtig.

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Bei einem Lean-Management Workshop mit der IAP GmbH aus Braunschweig, der im Februar 2017 stattfand, drehte sich alles um das Thema Verschwendung und wie man diese in einem Unternehmen systematisch aufdecken und bekämpfen kann. Dabei stand immer im Vordergrund, die Effizienz von Produktionsabläufen, aber auch allen anderen Prozessen in einem Unternehmen, zu verbessern.

Lean-Management ist ein unglaublich großes Feld

In einem Workshop ermöglichten es uns zwei Berater der IAP einen spannenden und umfassenden Überblick über das weite Feld des Lean-Managements zu bekommen. Dabei gingen sie zum einen auf die Prinzipien, die diesem zugrunde liegen und zum anderen auf zahlreiche Methoden ein, die wir in einem angeschlossenen Planspiel praktisch anwenden und deren Wirksamkeit aktiv belegen konnten.

Die Produktionsmenge wurde mehr als verdoppelt

Zunächst wurde eine fiktive Fabrik aufgebaut, die aus fünf Stationen bestand und deren Mitarbeiter wir darstellten. Es gab ein Lager, zwei parallele Vorfertigungsstätten, eine Endfertigung und eine Qualitätssicherung. Zusammengefaltete Kartons in verschiedenen Größen bildeten das Ausgangsprodukt, das aus dem Lager angeliefert wurde. Im Verlaufe der Wertschöpfungskette wurden diese Kartons aufgebaut, bearbeitet, ineinander gestellt, verpackt und geprüft. Anschließend wurde der gesamte Prozess anhand von Kennzahlen gemessen und beobachtet. Die Prozessschritte und die Taktung der Produktion waren anfangs vorgegeben und durften von uns, bei jeder Wiederholung eines Produktionsdurchgangs, einzeln mittels geeigneter Prinzipien und Methoden angepasst werden. Nach einigen Durchgängen konnten wir erhebliche Verbesserungen der Kennzahlen erreichen. So konnten wir die Durchlaufzeit eines Produkts um mehr als 80 Prozent senken, während sich die Produktionsmenge mehr als verdoppelt hat.

Es war sehr erstaunlich mitzuerleben, wie mittels dieses idealisierten Beispiels und der relativ simplen, von uns angewendeten Methoden, solche gravierenden Verbesserungen erzielt werden können. In der Realität ist der ganze Verbesserungsprozess natürlich wesentlich komplexer und langwieriger, zumal die Möglichkeiten der anzuwendenden Prinzipien und Methoden von Unternehmen zu Unternehmen variieren können.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an Fabian und Fabian von der IAP GmbH, die diesen aufschlussreichen und anschaulichen Workshop entwickelt und gehalten haben.

Marvin Wilke

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